Von schwarzen Bohnen hatte ich vorher noch nie gehört. Kidney-Bohnen, ja. Aber schwarze Bohnen? Abschreckend fand ich ihre lange Einweich- und Garzeit. Auch wenn die eigentliche Zubereitung des Currys zum Schluss sehr schnell geht, muss man am Vortag daran denken, die Bohnen einzuwichen. Aber das Ergebnis schmeckt so exotisch, fruchtig-aromatisch, dass ich es immer wieder gerne koche.
Was mich an dem Gericht fasziniert, ist die Beschaffenheit der gekochten, schwarzen Bohnen. Sie behalten nach dem Einweichen und Kochen ihre Form und auch ihren Biss. Sie sind dann etwas mehlig, ganz leicht süßlich und aromatisch. Ich esse gerne auch mal Fleisch, aber durch die Bohnen kommt dieses Essen sehr gut ohne aus. Nicht nur wegen der Gewürze, sondern auch weil die Bohnen den Zähnen etwas zu beißen geben (Im Supermarkt habe ich die schwarzen Bohnen übrigens noch nicht gefunden. Aber im Bioladen oder Reformhaus bekommt man sie).
Das Curry kann man sehr gut mit verschiedenen Beilagen essen. Mit Brot, mit Reis, mit Nudeln, … – mit Avocados und Orangen, eingepackt in eine Tortilla wird etwas Besonderes daraus. Die Orangen unterstreichen die Frucht der Tomaten. Die Avocados bieten einen milden Gegenpol zu deren Säure. Und das Curry bringt mit seinen Gewürzen die herzhafte, aromatische Grundlage.







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