Wenn es das typische Gericht bei Großveranstaltungen gibt, ist es sicher die Erbsensuppe. Eine riesige Schöpfkelle verschwindet im Inneren einer Gulaschkanone und befördert eine gelblich braune Pampe in eine Einwegschüssel aus Plastik. Aber es geht auch anders. Und mit einem kleinen Geheimnis sogar noch besser.
Ich muss zugeben, ich esse auch die Erbsensuppe aus der Gulaschkanone sehr gerne. Aber wenn ich sie selbst koche, kann sie nicht nur gut schmecken, sondern auch lecker aussehen. Dann esse ich auch gerne einen Teller mehr und auch zwei oder drei Tage hintereinander. Wenn Zutaten und Gewürze richtig durchgezogen sind, schmeckt sie einfach noch besser. Und was man aus der Gulaschkanone garantiert nicht bekommt, ist frisch gemahlener, weißer Pfeffer beim Anrichten auf dem Teller. Das ist dann wirklich die Krönung dieses einfachen Gerichts.
Eine farbenfrohe Erbsensuppe ist eigentlich ganz einfach. Ich habe bei einem klassischen Rezept einfach den Gemüseanteil erhöht: Möhren, Lauch und zum Schluss die Petersilie bringen Farbe ins Spiel. Man kann die Suppe auch rein vegetarisch machen. Mir schmeckt sie mit ein paar Wiener- oder Knacker-Ringen aber noch mal besser.






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